Mein Vitae.

Geschichten sind eines der Dinge, die mich im Leben bewegen und inspirieren. Momente in Zusammenhang zu bringen, noch Unbekanntes zu verstehen – das liebe ich sehr. Genauso mag ich es, Teil von etwas Großem zu sein und zusammen als Team etwas zu erreichen.

Aufgewachsen bin ich in Süddeutschland im Allgäu. Nach dem Abitur habe ich ein paar Monate als Au-Pair in Frankreich und Schweden verbracht und anschließend eine Hotellehre am Bodensee absolviert.

Momentan lebe ich in Berlin und habe dieses Jahr meinen Bachelor-Abschluss in Medien und Digitaljournalismus an der Sigmund-Freud-Universität erlangt. Neben meinem Studium arbeite ich als Kameraassistenz und Autocue-Operator bei verschiedenen TV-Produktionen mit. Meine letzten Produktionen waren unter anderem Ein Herz für Kinder, Late Night Berlin, Die Giovanni Zarrella Show, Klein gegen Groß und Grill den Henssler.

passive aktivität

Er trug einen langen dunklen Mantel. Der Mantel reichte ihm bis zu den Knöcheln. Genau bis zu der Stelle, an der seine schwarzen Schuhe herausschauten. Seine Haare waren lockig und voluminös. Ein leichter Goldschimmer tanzte durch seinen Ansatz, als er seinen Kopf im Licht bewegte. Die Grübchen auf seinen Wangen warfen kleine Schatten von oben, wenn er lächelte.

Eine Oase Berlins

Die Gemeinschaftsgärten in Berlin sind weit verteilt – ein ganz besonderer davon liegt auf dem Gelände des alten Flughafens Tempelhof. Dieses Jahr feiert das Gartenprojekt “Allmende-Kontor” sein 10-jähriges Jubiläum. Die mögliche Bebauung des Geländes könnte jedoch diese schöne Idylle gefährden.

Eine WG zweiter Wahl

Die WG, die er heute besichtigt, liegt im dritten Stock und hat drei Zimmer, eine Küche, ein Bad. Der erste Eindruck für ihn: top. Als Gernot im Bad erzählt, wie einmal der Spülkasten ausgetauscht werden musste und ihm die Hausverwaltung 150 Euro abverlangen wollte, fällt Ians Blick auf die Mini-Waschmaschine. „Ich habe noch nie so eine kleine Waschmaschine gesehen. Sonst sind die doch immer ein riesiger Kasten“, stellt er fest. Die beiden lachen.

Buchrezension Daniel Schreiber

Daniel Schreibers Essay „Allein“ ist ein Buch für diejenigen, die sich selbst bereits analysiert haben und dennoch das Bedürfnis haben, es noch einmal zu tun. Schreiber erzählt mit persönlicher Note von der Freiwilligkeit, mit der wir uns die Märchenerzählungen als ultimatives Lebensziel aufgedrängt haben. Mit einer subtil ehrlichen Art, die Lust auf mehr macht, beschreibt er bruchstückhaft seine Erfahrungen. Den Code für das Einsamsein kennen eben nur die Einsamen.

Männer, die Feministen sind

Es scheint eine neue Bewegung im Reich der Forderungen zur neuen geschlechtergerechten Gesellschaft zu geben: den Männer-Feminismus. Oder was es besser trifft: Männer, die Feministen sind. Die Art wie Männer unter Männer reden, wie sie sich untereinander bewerten ist automatisch ein Indikator für ihre eigene feminine Ausprägung. Vielleicht sehen Männer, die wohlwollend miteinander umgehen, im Feminismus weniger eine Bedrohung.

eine pose zum philosophieren

Männer, die mit überschlagenen Beinen sitzen, erregen unweigerlich meine Aufmerksamkeit. Ich mag Männer, die so sitzen. Ich empfinde es als stilvoll und androgyn. Als etwas, das aus zwei Motiven entsteht. Ich weiß nicht genau, warum. Vielleicht, weil ich die Geschlossenheit der Pose mag.
Die Pose hat etwas Privates, etwas Zurückgezogenes.

Filmkritik Lola Randl

Man möchte diesen Film von Lola Randl eigentlich direkt wieder zurückstellen auf einen der vielen Plätze in einem DVD-Regal. Nimmt man sich die Kleinigkeiten dieses Films zu Herzen, so wird man sich allenfalls die ersten 20 Minuten ansehen und danach zum Alltagsgeschäft übergehen. „Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?“ ist derb, obszön, idiotisch – und gleichzeitig eine gelungene Hommage an die Komik und den Irrsinn des Lebens.

“Kommunikation ist alles”

Ich kann so alleine leben überhaupt nicht. Viel Zeit mit mir alleine verbringen, das ist nichts für mich. Wenn man alleine wohnen will, muss man davor so richtig im Reinen mit sich sein, denke ich. Und weil es günstiger ist in einer WG zu leben. Man sollte ganz viel aufeinander achten, aber keineswegs seine eigenen Bedürfnisse untergraben. Je nachdem wie close man ist, gibt es halt Einschränkungen in der Privatsphäre.

werfe einen blick auf die orte,
die eine besondere bedeutung für mich haben.

cook as you give a f*ck

Meine Spotify-Playlist “Cook as you give a f*ck” höre ich beim Kochen, bei einem Glas Wein, bei einem Spieleabend, beim Date, beim Schreiben und sonst eigentlich auch. Der Titel ist angelehnt an das vegane Kochbuch aus Kalifornien “Thug Kitchen – Eat as you give a fuck”.

Eine hervorragende Playlist, bei der jede gute Musikrichtung einmal auftaucht. Oldies wie Rap, Hip Hop wie Alternative, Klassik wie French Music, Indie Pop wie Instrumentales, Reggae wie Jazz, Electronic wie Soul und R&B.

Hör gerne rein und lass dich fallen.
Zu tiefen Gesprächen, zum Lachen, zum Tanzen, zum Flirten.

Mein Vitae.

Geschichten sind eines der Dinge, die mich im Leben bewegen und inspirieren. Momente in Zusammenhang zu bringen, noch Unbekanntes zu verstehen – das liebe ich sehr. Genauso mag ich es, Teil von etwas Großem zu sein und zusammen als Team etwas zu erreichen.

Aufgewachsen bin ich in Süddeutschland im Allgäu. Nach dem Abitur habe ich ein paar Monate als Au-Pair in Frankreich und Schweden verbracht und anschließend eine Hotellehre am Bodensee absolviert.

Momentan lebe ich in Berlin und habe dieses Jahr meinen Bachelor-Abschluss in Medien und Digitaljournalismus an der Sigmund-Freud-Universität erlangt. Neben meinem Studium arbeite ich als Kameraassistenz und Autocue-Operator bei verschiedenen TV-Produktionen mit. Meine letzten Produktionen waren unter anderem Ein Herz für Kinder, Late Night Berlin, Die Giovanni Zarrella Show, Klein gegen Groß und Grill den Henssler.

“Kommunikation ist alles”

Ich kann so alleine leben überhaupt nicht. Viel Zeit mit mir alleine verbringen, das ist nichts für mich. Wenn man alleine wohnen will, muss man davor so richtig im Reinen mit sich sein, denke ich. Und weil es günstiger ist in einer WG zu leben. Man sollte ganz viel aufeinander achten, aber keineswegs seine eigenen Bedürfnisse untergraben. Je nachdem wie close man ist, gibt es halt Einschränkungen in der Privatsphäre.

passive aktivität

Er trug einen langen dunklen Mantel. Der Mantel reichte ihm bis zu den Knöcheln. Genau bis zu der Stelle, an der seine schwarzen Schuhe herausschauten. Seine Haare waren lockig und voluminös. Ein leichter Goldschimmer tanzte durch seinen Ansatz, als er seinen Kopf im Licht bewegte. Die Grübchen auf seinen Wangen warfen kleine Schatten von oben, wenn er lächelte.

Eine Oase Berlins

Die Gemeinschaftsgärten in Berlin sind weit verteilt – ein ganz besonderer davon liegt auf dem Gelände des alten Flughafens Tempelhof. Dieses Jahr feiert das Gartenprojekt “Allmende-Kontor” sein 10-jähriges Jubiläum. Die mögliche Bebauung des Geländes könnte jedoch diese schöne Idylle gefährden.

Eine WG zweiter Wahl

Die WG, die er heute besichtigt, liegt im dritten Stock und hat drei Zimmer, eine Küche, ein Bad. Der erste Eindruck für ihn: top. Als Gernot im Bad erzählt, wie einmal der Spülkasten ausgetauscht werden musste und ihm die Hausverwaltung 150 Euro abverlangen wollte, fällt Ians Blick auf die Mini-Waschmaschine. „Ich habe noch nie so eine kleine Waschmaschine gesehen. Sonst sind die doch immer ein riesiger Kasten“, stellt er fest. Die beiden lachen.

Filmkritik Lola Randl

Man möchte diesen Film von Lola Randl eigentlich direkt wieder zurückstellen auf einen der vielen Plätze in einem DVD-Regal. Nimmt man sich die Kleinigkeiten dieses Films zu Herzen, so wird man sich allenfalls die ersten 20 Minuten ansehen und danach zum Alltagsgeschäft übergehen. „Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?“ ist derb, obszön, idiotisch – und gleichzeitig eine gelungene Hommage an die Komik und den Irrsinn des Lebens.

Buchrezension Daniel Schreiber

Daniel Schreibers Essay „Allein“ ist ein Buch für diejenigen, die sich selbst bereits analysiert haben und dennoch das Bedürfnis haben, es noch einmal zu tun. Schreiber erzählt mit persönlicher Note von der Freiwilligkeit, mit der wir uns die Märchenerzählungen als ultimatives Lebensziel aufgedrängt haben. Mit einer subtil ehrlichen Art, die Lust auf mehr macht, beschreibt er bruchstückhaft seine Erfahrungen. Den Code für das Einsamsein kennen eben nur die Einsamen.

Männer, die Feministen sind

Es scheint eine neue Bewegung im Reich der Forderungen zur neuen geschlechtergerechten Gesellschaft zu geben: den Männer-Feminismus. Oder was es besser trifft: Männer, die Feministen sind. Die Art wie Männer unter Männer reden, wie sie sich untereinander bewerten ist automatisch ein Indikator für ihre eigene feminine Ausprägung. Vielleicht sehen Männer, die wohlwollend miteinander umgehen, im Feminismus weniger eine Bedrohung.

eine pose zum philosophieren

Männer, die mit überschlagenen Beinen sitzen, erregen unweigerlich meine Aufmerksamkeit. Ich mag Männer, die so sitzen. Ich empfinde es als stilvoll und androgyn. Als etwas, das aus zwei Motiven entsteht. Ich weiß nicht genau, warum. Vielleicht, weil ich die Geschlossenheit der Pose mag.
Die Pose hat etwas Privates, etwas Zurückgezogenes.